Dr. med. Dr. med. dent. Roberto Carlo Spreafico, Varese/Italien
Mittwoch, 14. Juli 2010
Thema:
Versorgungen aus Composite:
„State of the Art“
von der korrekten Indikation zur perfekten Therapie.
Editorial:
Kariesdiagnostik
Die Zähne sind in der Mundhöhle De- und Remineralisationszyklen ausgesetzt. Sofern die Remineralisation überwiegt, bleiben sie nicht nur intakt, sondern verlieren durch die abwechselnden Zyklen unter anderem inre Porosität und werden gegen Säureangriffe resistenter. Überwiegt hingegen die Demineralisation, bedingt durch die Jonenzusammensetzung bzw. durch die Untersättigung der den Zahn umgebenden Flüssigkeit, werden die wassergefüllten Poren zwischen den Apatitkristallen erweitert. Bei entsprechender Änderung der Ernährung und der oralen Hygiene verbunden mit optimaler Fluoridzufuhr kann das Fortschreiten einer Läsion verhindert oder diese remineralisiert werden.
Eine präzise Kariesverlaufsdiagnose ermöglicht dann das weitere Vorgehen zu bestimmen, d.h. Prävention oder Restauration. Das Ziel des Vortrages ist es, eine Übersicht der Methoden zur Diagnostik und Verlaufsdiagnose der Karies zu geben. Ferner werden allgemeine Hinweise beschrieben, unter welchen Umständen invasiv vorgegangen werden muss und wann Prävention die richtige Lösung ist.
Es wird dabei insbesondere auf neue Diagnostikmethoden eingegangen.
Kompositrestaurationen: Der aktuelle Stand der Technik
Seit der Einführung von Kompositkunststoffen in die Zahnheilkunde fand eine enorme Weiterentwicklung dieser Werkstoffe statt. Ihre adhäsiven Eigenschaften sowohl auf Schmelz als auch auf Dentin wurden ständig verbessert, was eine immer substanzschonendere Kavitätenpräparation ermöglichte.
Da im letzten Jahrzehnt der Wunsch der Patienten nach ästhetischeren, metallfreien Restaurationen an den Front- und Seitenzähnen immer lauter wurde, rückten Kompositwerkstoffe zunehmend in das Interesse der Zahnärzte.
Die Kurssprache ist Englisch SimultanĂĽbersetzung.
Dr. med. Dr. med. dent. Roberto Carlo Spreafico DM, DMD