Implantologie! Von den Basics zu den Grenzfällen

Prof. Dr. Paulo Malo, Lissabon, Portugal

GAK 223 | 17.02.2017 | 14:00 Uhr

Editorial

Liebe GAK Mitglieder

Sehr verehrte Kolleginnen, sehr geehrte Kollegen

Freuen Sie sich auf 2017 - wir beginnen das Fortbildungsjahr beim GAK mit einem Highlight:

Professor Paulo Malo aus Lissabon wird uns sein Implantologie-Konzept darstellen. Zusätzlich haben wir ihn gebeten uns ein Paar Geheimnisse seines großen unternehmerischen Erfolges zu verraten. Ich möchte mich bei meinem ehemaligen Vorstandskollegen und Präsidenten a. D., Axel Schröder, bedanken und ihm einige Fragen stellen.

Axel, ganz Herzlichen Dank, dass Du Paulo Malo für unseren Arbeitskreis als Referenten gewinnen konntest!

Wie hast Du ihn kennen gelernt?

A. Schröder:

Paulo Malo habe ich Mitte der Neunziger auf einem Implantologiekongress positiv wahrgenommen. Hauptthema seines Vortrages damals waren Augmentations- und Membrantechniken, die unterschiedlichen Implantatformen und deren möglichen Vor- und Nachteile. Das Thema Sofortbelastung wurde nur ganz am Rande berührt, hat uns Zuhörer aber natürlich "aufhorchen lassen". Nach dem Vortrag hatte ich das Glück, ihm in einem Vieraugengespräch einige Fragen zu seinen Plänen mit der im Jahr 1995 gegründeten Malo-Klinik-Lissabon zu stellen. Begeistert hat mich unter anderem sein umfangreiches Fachwissen zu allen Themen der Implantologie, seine innovative Haltung zu neuen Techniken und seine Sorgfalt bei der Dokumentation der täglichen chirurgischen Abläufe.  

Ein Jahr nachdem John Kois ein Seminar im GAK gehalten  hatte, das müsste ca. 2001 gewesen sein, habe ich die Malo-Klinik zum ersten Mal besucht. Ein 18 stöckiges Hochhaus im Zentrum von Lissabon, die oberen 4 Etagen für Zahnheilkunde, darunter Abteilung für Präventivmedizin, Medical Spa usw.. Das war schon sehr beeindruckend. Paulo Malo hatte also seine Vision in die Tat umgesetzt. Mittlerweile hat er weltweit über 60 Kliniken gegründet.

Zuletzt haben wir ihn im März diesen Jahres im  Rahmen der Gruppe 16 für ein 2 tägiges Seminar mit  live Op´s gebucht. Thema Implantologie im hoch-atrophen Kiefer und Zygomatico-Implantate. Eine gute Gelegenheit, ihn zum GAK einzuladen.

Was erwartet uns als Teilnehmer?

A. Schröder:

Im Vortrag werden wir uns mit den folgenden Themen beschäftigen:

Wie sieht das Malo-Klinik-Protokoll aus? Sofortbelastung (All-on-four) ja/nein? Welche Möglichkeiten bietet die moderne Implantologie? Wie war der Weg dorthin? Welche Formen und Materialien haben sich bewährt, welche nicht und warum? Wieviel Augmentation braucht der Patient in 2016?  Welche Implantatoberfläche erfordert welche Einheilungszeit? Zygomatico-Implantate, welche Patienten brauchen das? Möglichkeiten der Sedierung ? Ausblick in die Zukunft?

Was ist das Besondere an Paulo Malo?

A. Schröder:

Wir können uns auf einen Referenten freuen, der die letzten 30 Jahre (!) der Implantologie nicht nur live miterlebt sondern maßgeblich mitgestaltet hat und außerdem in Sachen" Marketing " die Nase ganz weit vorne hat. 

Lieber Axel, ich danke Dir!

 

Ich wünsche Ihnen, liebe Mitglieder,  alles erdenklich Gute fürs neue Jahr, Glück, Gesundheit und Spaß an Beruf und Fortbildung! Freuen Sie sich mit uns auf einen temperamentvollen und einmaligen Nachmittag mit Paulo Malo in Stuttgart. Eine Diskussion mit Ihren Fragen ist unbedingt gewünscht! 

 

Herzliche Grüße, bis bald im Zeppelin.

Ihr

 

Patric Walter

 

State-of-the-Art in der totalprothetischen Rehabilitation: Das MALO CLINIC Protokoll

Dank Innovationen und ständiger klinischer und wissenschaftlicher Forschung ist es heute möglich, praktisch jeden zahnlosen Fall mit einer funktionell und ästhetisch anspruchsvollen festsitzenden Lösung zu behandeln. Das MALO CLINIC Protokoll für die totalprothetische Rehabilitation erlaubt es Tausenden von Klinikern weltweit, dieses für ihre Patienten so wichtige Ziel zu erreichen.

Die orale Rehabilitation des zahnlosen Patienten besteht aus zwei Phasen – der chirurgischen und der prothetischen. Die chirurgische Phase verläuft nach dem MALO CLINIC Protokoll, einer Anfang der 1990-er Jahre an der MALO CLINIC entwickelten innovativen Technik, die eine implantatgetragene Gesamtkieferversorgung mit sofortiger Funktion ermöglicht. Dieses breit anwendbare chirurgische Protokoll gewährleistet die einfache und sofortige Versorgung mit einer provisorischen Brücke, auf 4 Implantaten und bei minimaler Freiendstrecke, bereits 3-4 Stunden nach der OP. Dabei werden komplizierte, zeitaufwändige und für den Patienten oft belastende Augmentationsverfahren vermieden. Im hochatrophen Oberkiefer wird die Technik bei Bedarf durch die Verwendung von im Jochbein verankerten Implantaten ergänzt.

Die definitive prothetische Versorgung wurde mit dem Ziel einer hochästhetischen, präzisen und zuverlässigen Lösung nach einem einfachen klinischen und technischen Protokoll entwickelt. Die MALO CLINIC Keramikbrücke entspricht der technisch und ästhetisch fortschrittlichsten Form der festsitzenden Totalprothetik. Sie verbindet biomedizinisches Engineering mit CAD/CAM Technologie und verkörpert die präzise, implantatgetragene funktionelle Nachbildung des natürlichen Gebisses.