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Implantate im Frontzahnbereich – von A wie Ästhetische Analyse bis Z wie Zirkonabutment

Freitagsveranstaltung

Dr. Malte Bittner
Dr. Malte Bittner

Liebe Kolleginnen,
liebe Kollegen,

Frontzahnimplantologie ist eine dieser Disziplinen, bei denen vieles funktionieren kann – und das Ergebnis trotzdem noch lange nicht wirklich gut ist. Denn gerade dort, wo jeder Millimeter zählt, entscheidet nicht allein die Osseointegration über den Erfolg. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Planung, Implantatposition, Hart- und Weichgewebe, Prothetik und einem klaren Verständnis für das ästhetische Ziel.

Genau darum geht es bei unserem ersten GAK-Abend 2027. Mit Prof. Dr. Arndt Happe begrüßen wir einen Referenten, der wie kaum ein anderer für die Verbindung von wissenschaftlicher Evidenz, chirurgischer Präzision und ästhetischem Anspruch steht.

Prof. Dr. Arndt Happe nimmt uns mit durch die gesamte Behandlungskette: von der ästhetischen Analyse und dem „facially driven treatment planning“ über moderne digitale Workflows bis zur dreidimensionalen Implantatposition. Es geht um Hart- und Weichgewebemanagement, stabile periimplantäre Verhältnisse und um die Frage, welchen Einfluss Abutmentdesign, Emergenzprofil und die transmukosale Zone auf den langfristigen Behandlungserfolg haben.

Besonders spannend finde ich dabei den Blick über den einzelnen Behandlungsschritt hinaus. Gute Frontzahnimplantologie entsteht nicht durch eine einzelne Technik. Sie entsteht, wenn viele richtige Entscheidungen konsequent aufeinander aufbauen.

Genau solche Abende machen für mich den GAK aus: hervorragende Referenten, klinisch relevante Themen, neue Impulse – und anschließend genügend Gelegenheit, das Gehörte miteinander zu diskutieren.

Ich freue mich deshalb sehr, gemeinsam mit Ihnen am 22. Januar 2027 in unser GAK-Jahr zu starten.

Dr. Malte Leander Bittner, M.Sc

Abstract

Die implantatgetragene Rehabilitation im Oberkiefer-Frontzahnbereich zählt zu den anspruchsvollsten Disziplinen der modernen Zahnmedizin. Neben einer erfolgreichen Gewebeintegration entscheidet insbesondere die langfristige Stabilität von Hart- und Weichgewebe über den ästhetischen Erfolg und die Patientenzufriedenheit. Voraussetzung hierfür ist ein umfassendes Verständnis biologischer, chirurgischer und prothetischer Einflussfaktoren sowie deren konsequente Integration in ein interdisziplinäres Behandlungskonzept.

Am Beginn jeder Therapie steht eine systematische ästhetische und funktionelle Analyse sowie die Beurteilung von Hart- und Weichgewebe. Moderne digitale Workflows und zentralisierte Planungsplattformen wie z.B. SmileCloud ermöglichen eine patientenspezifische Visualisierung des Behandlungsziels und fördern die Kommunikation zwischen Behandlern, Zahntechniker und Patient. Im Sinne eines „facially driven treatment planning“ wird die dreidimensionale Implantatposition ausgehend vom gewünschten ästhetischen Endergebnis geplant und chirurgisch umgesetzt.

Für den langfristigen Erfolg ist neben der Implantatposition insbesondere die Qualität und Stabilität des parodontalen Phänotyps entscheidend. Mikrochirurgische Techniken des Hart- und Weichgewebemanagements sowie ein prothetisch gesteuertes Tissue Management tragen wesentlich zur Entwicklung harmonischer Gewebeprofile und einer stabilen periimplantären Gewebeintegration bei. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Ausbildung einer langfristig stabilen suprakrestalen Gewebeanlagerung als biologischer Grundlage nachhaltiger Ästhetik.

Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass neben dem individuellen Gewebemorphotyp auch restaurative Faktoren die Lage des krestalen Knochens sowie Volumen, Kontur und Stabilität der periimplantären Weichgewebe beeinflussen können. Im Fokus stehen dabei das Design der transmukosalen Komponente (emergence angle), die Gestaltung der Verschiedenen Bereiche des Abutments, die Auswahl von Titanbasen, sowie die Implantat-Abutment-Verbindung. Die transmukosale Zone wird dabei zunehmend als biologisches Interface verstanden, das wesentlich zur Langzeitstabilität periimplantärer Gewebe beiträgt.

Anhand aktueller wissenschaftlicher Evidenz und klinischer Fallbeispiele werden praxiserprobte Behandlungskonzepte vorgestellt, die eine vorhersagbare Funktion, stabile periimplantäre Gewebe und langfristig natürliche Ästhetik ermöglichen. Ziel des Vortrags ist die Vermittlung klinisch relevanter Strategien für die erfolgreiche Versorgung anspruchsvoller Patienten im ästhetisch sensiblen Frontzahnbereich.

GAK 286

Thema: Implantate im Frontzahnbereich – von A wie Ästhetische Analyse bis Z wie Zirkonabutment

Veranstaltungsort

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Ablauf

Beginn: 14.00 Uhr
Kaffeepause: 15.45 – 16.00 Uhr
Abendessen: 18.00 Uhr
Fortführung der Veranstaltung: 19.00 Uhr
Ende gegen: 21.00 Uhr

Referent

7 Fortbildungspunkt(e) gemäß DGZMK und BZÄK

    Anrede

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    Gebühren

    GAK Mitglied 290,- €
    Anmeldung nach dem 08.01.2027 330,- €
    Vorbereitungsassistenten 250,- €
    Anmeldung nach dem 08.01.2027 290,- €
    Gäste 350,- €
    Anmeldung nach dem 08.01.2027 390,- €

    Bezahlung

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    Seminarbedingungen

    • Ihre Anmeldung ist mit Eingang beim Gnathologischen Arbeitskreis e.V. verbindlich!
    • Stornierungen sind bis zu 28 Tage vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei möglich. Anschließend wird eine Gebühr von 50% erhoben.
    • Ab dem 14. Tag vor Veranstaltungsbeginn werden 100% der Teilnahmegebühr berechnet. Es besteht jedoch die Möglichkeit einen Ersatzteilnehmer zu stellen.
    • Die Teilnahmebestätigung wird am Seminartag ausgehändigt.
    • Bei Stornierung der Veranstaltung durch den Veranstalter, wird die Teilnahmegebühr zurückerstattet. Weitere – wie auch immer geartete – Ansprüche an den GAK entstehen nicht.
    • Wir werden die Gebühren mit dem SEPA–Lastschriftverfahren 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn von Ihrem Konto einziehen.
    • Änderungen bereits fakturierter Rechnungen durch fehlerhafte Angaben, sind nicht mehr möglich.
    • Eine besondere Benachrichtigung erfolgt nur im Falle der Überbelegung oder Stornierung der Veranstaltung.

    FOTOHINWEIS
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    Gebühren

    GAK Mitglied 290,- €
    Anmeldung nach dem 08.01.2027 330,- €
    Vorbereitungsassistenten 250,- €
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