
Liebe GAK-Mitglieder,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
die digitale Zahnheilkunde verändert unsere tägliche Arbeit grundlegend. Was vor wenigen Jahren noch als visionär galt, ist heute in vielen Praxen und Laboren gelebter Alltag: digitale Abformung, virtuelle Planung, CAD/CAM-gestützte Fertigung, Bewegungsanalyse, Gesichtsscans oder KI-unterstützte Diagnostik. Die Digitalisierung hat dabei längst nicht nur einzelne Arbeitsschritte ersetzt – sie verändert komplette Workflows.
Doch was ist digital heute tatsächlich schon möglich? Die technologischen Entwicklungen sind beeindruckend: Virtuelle Artikulatoren und die digitale Aufzeichnung von Unterkieferbewegungen erlauben die Simulation komplexer Bewegungsabläufe, digitale Gesichtsbögen übertragen patientenspezifische Daten unmittelbar in den Workflow, und CAD/CAM-Systeme ermöglichen hochpräzise Restaurationen in kurzer Zeit. Kombiniert mit modernen Bildgebungsverfahren und funktioneller Diagnostik entstehen zunehmend vollständige digitale Patientenmodelle. Auch die Integration künstlicher Intelligenz wird unsere zukünftigen Entscheidungsprozesse beeinflussen – von der Diagnostik über die Therapieplanung bis hin zum KI unterstützten Design der Restaurationen.
Welche digitalen Workflows haben sich bereits bewährt? Wo liegen Chancen und Grenzen? Welche Entwicklungen werden unsere zukünftige Arbeit nachhaltig prägen? Und wie gelingt es, Technik und klinische Expertise verantwortungsvoll miteinander zu verbinden?
Freuen Sie sich auf einen spannenden und besonders praxisnahen Vortrag von einem hervorragenden Referenten und Pioniers der digitalen Zahnheilkunde.
Ihr
Daniel Rein
Der Einsatz eines Intraoralscanners im Praxisalltag eröffnet völlig neue Möglichkeiten und verändert gewohnte Arbeitsabläufe. Dies bietet viele Vorteile erfordert aber auch vom gesamten Praxisteam einen Umdenkprozess, der sich über eine gewisse Zeit erstreckt.
Patienten werden jetzt in 3D-Koordinatensystemen gedacht und es ist das Ziel aller Behandlungsprozesse, den Virtuellen Datensatz eines Patienten konstant in dem gleichen Koordinatensystem zu halten oder ihn mit dem Koordinatensystem anderer Datensätze des Patienten zu fusionieren. Hierzu zählen zum Beispiel Daten aus der DVT, Bewegungsregistrierungen, CAD-Datensätze aus der Zahntechnik und letztlich jetzt auch KI generierte Daten des Patienten.
Bei der aktuellen Geschwindigkeit der Prozessdigitalisierungen in der Zahnheilkunde, übernimmt der Intraoralscan aber auch immer mehr die Rolle eines wichtigen Multitools in der Praxis und ist in der Zukunft nicht mehr wegzudenken.
Dazu tragen auch diverse Killerapplikationen bei, die im analogen Workflow so nicht machbar sind und neue Behandlungswege gestalten.
Trotz aller Vorteile darf dabei aber nicht außer Acht gelassen werden, dass letztlich nur die technisch korrekte und bedachte Handhabung die gewünschten Ergebnisse ermöglicht.




Nach diesem Vortrag werden die Teilnehmenden verstehen, wie wichtig konstante 3D Koordinatensysteme in der Behandlung mit einem IOS sind und wie sie diese erreichen.
Die Teilnehmenden können typische Fehlerquellen des Intraoralscans identifizieren und geeignete Gegenmaßnahmen ableiten.
Jeder Teilnehmende kann nach den Vorträgen für sich entscheiden, welche Killerapplikationen zusätzlich zu der Standardanwendung für die eigene Praxis relevant sein könnte.
Beginn: 14.00 Uhr
Kaffeepause: 15.45 – 16.00 Uhr
Abendessen: 18.00 Uhr
Fortführung der Veranstaltung: 19.00 Uhr
Ende gegen: 21.00 Uhr
FOTOHINWEIS
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Frühbucherpreis 95,- €
Anmeldung nach dem 24.02.2027 115,- €